Alles zum Thema: Verarbeitung

Ausstellung Holz und Ton

wer stellt an der ausstellung im august aus ?

damit ich die entsprechenden namen in der dokumentation für “holz und ton” eintragen kann, bitte ich um schnelle rückmeldung.
mit den 9 tischen werden wir mit sicherheit platzprobleme bekommen. es wird nur ein halber tisch pro person zu verfügung stehen.
die ausstellung selbst wirkt so bedeutend wertiger als wenn wir den raum mit objekten vollstellen würden. schaut diese ausstellung einfach als die sammlung der meisterstücke an. genau das soll sie sein !

neben der eigentlichen ausstellungsraum wird es weitere orte ( aussenbereich, würzbrunnen ) geben um objekte zu zeigen. diese müssen nicht so representativ sein.

Das Trocknen der Tonmasse

Die feuchten Tonarbeiten müssen vor dem Brennen möglichst langsam und gleichmässig trocknen, am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Bei Wandstärken bis 1 cm reicht eine Woche Trockenzeit in der Regel aus. Ist die Tonmasse nicht voll durchgetrocknet, kann sich in der Anfangsphase des Brennens innerhalb des Materials zuviel Wasserdampf bilden, der dann eine sprengende Wirkung hat. Während der Trockenzeit sollen die Erzeugnisse mehrmals gewendet werden, um Risse durch ungleichmässigen Schwund zu vermeiden. Stärkere Luftbewegung (z.B. offenes Fenster) für oft zu Rissen beim Trocknen. weiter lesen »

Plattentechnik

Für kleinere Tonplatten eignet sich zum Beispiel Bodmer-G-Ton. Für grössere Platten, oder Kacheln, wie der Töpfer sagt, ist der schamottierte Ton, besser geeignet. Der gemagerte Ton verzieht sich weniger, neigt weniger zu Rissen, weil er weniger schwindet. Je grösser die Platte in der Fläche ist, desto dicker muss sie sein. Man legt zwei Holzleisten neben den Ton und schneidet mit einem Tonschneidedraht Platte um Platte weg. Vergessen Sie bitte nicht, dass der Ton schwindet. Wenn Sie Kacheln von 15 mal 15 cm brauchen, müssen die Kanten des frischen G-Tones 16,3 cm messen (Schwindung 8%). weiter lesen »

Aufbautechnik

Zuerst legen Sie sich einen Vorrat von Tonwülsten an, den Sie mit einem feuchten Tuch bedecken. Tonwülste haben eine grosse Oberfläche und trocknen daher leicht aus, sodass sie beim Verarbeiten reissen. Flachen Sie eine Tonkugel auf einem Stück Papier, noch besser auf der Ränderscheibe, ab, stets leicht drehend, sodass Sie eine runde, gleichmässig dicke ( ca. 1 cm ) Tonscheibe vor sich haben. Biegen Sie den Rand zwei Zentimeter hoch, indem Sie mit den Aussenfingern den Ton anheben. Bodendicke und Wandfestigkeit sollten gleich stark sein. Legen Sie einen Tonwulst auf den Bodenrand, nicht zu eng und nicht zu weit. Schneiden Sie bei der richtigen Länge den Ton schräg ab, legen die Enden, eventuell mit etwas Schlicker eingestrichen, aufeinander und drücken Sie diese zusammen. Pressen sie den Tonwulst jetzt so weit zusammen, bis Sie mit den Fingerspitzen fühlen, dass nun Wulst und Bodenrand dieselbe Wandstärke aufweisen Die Rillen, die jetzt noch sichtbar ist, werden mit den Fingern oder einem Modellierholz sorgfältig verstrichen.

Die Verarbeitung der Tonmasse

Beim Aufbauen mit weichem Ton ist besonders zu beachten, dass die Wandungen gleichmässig dick sind und keine Luftblasen eingeschlossen werden. Objekte, die dicker als 2 cm sind, müssen innen hohl und mit einem Luftloch versehen sein. Häufigste Ursache von Rissen, Bruch und misslungenen Werkstücken sind Lufteinschlüsse in der Tonmasse. Beim Brand zieht sich der Ton zusammen. Die erwärmte Luft dagegen dehnt sich aus und sprengt das Werkstück. Das Schlagen und Kneten soll evtl. im Ton enthaltene Luft beseitigen und den Ton homogen und geschmeidig machen. Das war in grauer Vorzeit, als der Ton noch selbst aus Pulver und Wasser angesetzt werden musste, sicherlich auch notwendig. weiter lesen »