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	<title>naori.ch &#187; Glasieren</title>
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	<description>keramik aus dem koreanischen holzofen</description>
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		<title>glasur als klebstoff ?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kummod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glasieren]]></category>
		<category><![CDATA[Porzellan]]></category>
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ich m&#246;chte mit kari&#8217;s papiertechnik einen lampenschirm bauen. da die gr&#246;sse der papierchen begerenzt ist, m&#246;chte ich mehrere papierchen nach dem vorbrennen mit glasur zusammenkleben. funktioniert soweit auch perfekt. aber was passiert beim brennen (elektro) ?
klebt die glasur auch bei voller hitze oder f&#228;llt mir meine form in sich zusammen ?
ein papierchen ist nur 25 [...]]]></description>
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<p>ich m&#246;chte mit kari&#8217;s papiertechnik einen lampenschirm bauen. da die gr&#246;sse der papierchen begerenzt ist, m&#246;chte ich mehrere papierchen nach dem vorbrennen mit glasur zusammenkleben. funktioniert soweit auch perfekt. aber was passiert beim brennen (elektro) ?</p>
<p>klebt die glasur auch bei voller hitze oder f&#228;llt mir meine form in sich zusammen ?</p>
<p>ein papierchen ist nur 25 gramm schwer, sehr viel muss die glasur also nicht halten k&#246;nnen.</p>
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		<title>Der Glasurbrand</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>@u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennen]]></category>
		<category><![CDATA[Glasieren]]></category>
		<category><![CDATA[Glasurbrand]]></category>

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Dieser ist  notwendig um die aufgetragenen Glasuren auszuschmelzen und mit dem Objekt zu verbinden. Da der Tonscherben schon durch den Rohbrand sein Wasser vollst&#228;ndig verloren hat, kann die Zeit zum Erreichen der Maximaltemperatur verk&#252;rzt werden. &#220;blicherweise wird mit 120-150°C pro Stunde bis 650°C gebrannt. Danach kann mit ca. 150-200°C pro Stunde auf die Endtemperatur von [...]]]></description>
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<p>Dieser ist  notwendig um die aufgetragenen Glasuren auszuschmelzen und mit dem Objekt zu verbinden. Da der Tonscherben schon durch den Rohbrand sein Wasser vollst&#228;ndig verloren hat, kann die Zeit zum Erreichen der Maximaltemperatur verk&#252;rzt werden. &#220;blicherweise wird mit 120-150°C pro Stunde bis 650°C gebrannt. Danach kann mit ca. 150-200°C pro Stunde auf die Endtemperatur von ca. 1020-1300°C geheizt werden. Diese Temperatur wird ca. 10 &#8211; 30 Minuten gehalten. Die Brenntemperatur des Glasurbrandes ist abh&#228;ngig von Schmelzbereich der Glasur und des Tones. Die Glasurbrandtemperatur kann also &#252;ber oder unterhalb der Rohbrandtemperatur liegen, darf jedoch das Temperaturspektrum der verwendeten Tonmasse niemals &#252;berschreiten.</p>
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		<title>Einsetzen f&#252;r den Glasurbrand (Elektro)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>@u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennen]]></category>
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Die unterste Einsetzplatte wird mit 3 St&#252;tzen ( 25 mm ) vom Ofenboden distanziert. Dies gew&#228;hrleistet eine gute W&#228;rmezirkulation. Die Brennst&#252;cke werden auf Dreif&#252;sse oder Dreikantleisten gestellt, so dass die Glasur keine Ber&#252;hrung mit den Platten hat. Bei Brenntemperaturen &#252;ber 1150°C werden die Objekte direkt auf die Platten gestellt. Die Glasur an den Brennst&#252;cken muss [...]]]></description>
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<p>Die unterste Einsetzplatte wird mit 3 St&#252;tzen ( 25 mm ) vom Ofenboden distanziert. Dies gew&#228;hrleistet eine gute W&#228;rmezirkulation. Die Brennst&#252;cke werden auf Dreif&#252;sse oder Dreikantleisten gestellt, so dass die Glasur keine Ber&#252;hrung mit den Platten hat. Bei Brenntemperaturen &#252;ber 1150°C werden die Objekte direkt auf die Platten gestellt. Die Glasur an den Brennst&#252;cken muss an den plattenber&#252;hrenden Teilen sauber entfernt werden. Dreif&#252;sse oder Dreikantleisten k&#246;nnen nicht verwendet werden, da diese bei solch hohen Temperaturen in den aufgeweichten Ton einsinken. Die Luft muss zwischen den Brennst&#252;cken gut zirkulieren k&#246;nnen. Um weitere Gegenst&#228;nde gleichzeitig zu brennen, werden drei St&#252;tzen aufgestellt und mit einer Platte belegt. Ben&#252;tzen Sie weitere St&#252;tzen f&#252;r eine 3.,4. oder 5. Etage. Platzieren Sie diese so, dass alle St&#252;tzen &#252;bereinander stehen. Brennst&#252;cke d&#252;rfen W&#228;nde, Deckel, Heizspiralen und den Temperaturf&#252;hler nicht ber&#252;hren ( Abstand ca. 25 mm ). Weil W&#228;rme nach oben steigt, nutzen Sie diese am besten, wenn Sie grosse Teile nach unten stellen, kleine dagegen nach oben. Haben Sie ausnahmsweise nur wenige Teile zu brennen, verbessern Sie das Brennergebnis, indem Sie diese h&#246;her stellen und gleichm&#228;ssig verteilen.</p>
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		<title>Glasieren und Dekorieren</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 11:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>@u</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glasieren]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Dekorieren]]></category>

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Glasuren sind, wie der Name schon sagt, Gl&#228;ser. Der Hauptbestandteil ist eine Mischung aus sauren und alkalischen Metallsalzen. Auf der alkalischen Seite sind im wesentlichen die Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze (Soda, Pottasche, Kalk, Talkum), auf der sauren Seite Bor-, Aluminium- und Siliciumoxide (Borax, Ton, Quarz). Sie unterscheiden sich in vielen Kriterien: &#8211; Brenntemperatur &#8211; [...]]]></description>
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<p>Glasuren sind, wie der Name schon sagt, Gl&#228;ser. Der Hauptbestandteil ist eine Mischung aus sauren und alkalischen Metallsalzen. Auf der alkalischen Seite sind im wesentlichen die Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze (Soda, Pottasche, Kalk, Talkum), auf der sauren Seite Bor-, Aluminium- und Siliciumoxide (Borax, Ton, Quarz). Sie unterscheiden sich in vielen Kriterien: &#8211; Brenntemperatur &#8211; Oberfl&#228;chenbeschaffenheit &#8211; Farbe -Transparenz. Glasuren werden meistens auf den rohgebrannten Tonscherben aufgetragen.<span id="more-105"></span></p>
<p>Engobe ist verd&#252;nnter Tonschlicker mit Mineralfarben versetzt. Sahneartige Konsistenz. Optimalerweise besteht der Engobeton aus weissem Ton mit denselben Eigenschaften ( Ausdehnungseigenschaften ) wie der des zu bemalenden K&#246;rpers. Wird idealerweise auf den lederharten (ca. 1 Tag nach der Herstellung) Ton aufgebracht, der noch kaum durch Trocknung geschrumpft ist. Als lederhart bezeichnet man einen Ton, der nicht mehr plastisch verformbar, aber auch noch nicht trocken und br&#252;chig ist. Der Ton fasst sich &#228;hnlich wie festes Leder oder Hartk&#228;se an.</p>
<p>Oxide: Metalloxide ergeben beim Brand unterschiedliche Farben. K&#246;nnen vor der Herstellung des Objekts in den Ton eingearbeitet oder aufgestreut werden. Der Farbton verschiedener Oxide kann variieren, je nachdem, ob man beim Brand eine oxidierende oder reduzierende Atmosph&#228;re anwendet. Oxidierend heisst, dass beim Brand ein Sauerstoff&#252;berschuss herrscht (blaue/weisse Flamme beim Holz-, Gas- oder &#214;lfeuer). Reduzierend bedeutet Sauerstoffmangel (russende, gelbe Flamme). Da das Feuer hier aus der Umgebungsluft zuwenig Sauerstoff bekommt, reisst es sich den Sauerstoff der Metalloxide aus der Glasur teilweise unter den Nagel. Dieser Vorgang nennt sich Reduktion und ver&#228;ndert die Farbe der Metalloxide. In Elektro&#246;fen ist im Normalfall nur der oxidierende Brand m&#246;glich, da keine Flamme Sauerstoff verbraucht.</p>
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