die bernische stiftung für angewandte kunst und gestaltung unterstützt die durchführung des feuerfestes 2008 und die ausstellung “divergenz” mit einem grosszügigen beitrag.

Treffen 23. Jul. 2008

Anwesende: Röfe Mare, Kari, Chantal, Yves, Barbara, Peter, Werner, Aedu
Entschuldigte: Jeanne Schneeberger, Beat Baumann

Liste Frankreich Ausstellung:

Werner bringt Stücke nach Frankreich
Aedu: 5 Stk. Phoenix
Kari: 1 Schale 100 Euro
1 Vase 90 Euro
1 Vase 110 Euro
1 Schale Porzellan zum brennen.

Peter: Illusion 170 Euro
„ 400 „
„ 480 „

Yves: 2 Skulpturen Jardin prix a la piece.

Chantal: 1 Skulptur
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Die gebrannten Objekte sollten dem Ofen nicht zu früh entnommen werden. Man wartet mindestens ab, bis die Ofentemperatur auf unter 100°C abgesunken ist. Dann kann man die Tür – um die Abkühlzeit zu verkürzen – einen KLEINEN Spalt ( 1 – 2 cm ) öffnen. Wer sich nicht daran hält, provoziert Sprünge in Ton und Glasur.

Dieser ist  notwendig um die aufgetragenen Glasuren auszuschmelzen und mit dem Objekt zu verbinden. Da der Tonscherben schon durch den Rohbrand sein Wasser vollständig verloren hat, kann die Zeit zum Erreichen der Maximaltemperatur verkürzt werden. Üblicherweise wird mit 120-150°C pro Stunde bis 650°C gebrannt. Danach kann mit ca. 150-200°C pro Stunde auf die Endtemperatur von ca. 1020-1300°C geheizt werden. Diese Temperatur wird ca. 10 – 30 Minuten gehalten. Die Brenntemperatur des Glasurbrandes ist abhängig von Schmelzbereich der Glasur und des Tones. Die Glasurbrandtemperatur kann also über oder unterhalb der Rohbrandtemperatur liegen, darf jedoch das Temperaturspektrum der verwendeten Tonmasse niemals überschreiten.

Glasurtropfen lassen sich dank der Schutzschicht besser von den Einsetzplatten trennen. 1 kg Plattenschutz und 1 lt warmes Wasser werden miteinander gut vermischt und mit flachem Pinsel oder Roller in 3 Schichten auf die Ofeneinsetzplatten aufgetragen. Lassen Sie jede Schicht ca. 20 Minuten trocknen. Der Plattenschutz sollte nur einseitig aufgetragen werden. Doppelseitiges Auftragen kann beim Glasurbrand unschönen Befall bewirken. Die Plattenränder, Einbaustützen, Dreifüsse und Dreikantleisten werden nicht behandelt. Es ist empfehlenswert, nach der Behandlung die Platten mit dem Probebrand zu brennen. Mit 1 kg Plattenschutz können ca. 1 – 1.5 m2 Platten eingestrichen werden. Defekte Stellen können leicht ausgebessert werden. Der durch viele Brände glasig gewordene Plattenschutz lässt sich leicht mit einem Spachtel entfernen. Anschliessend können die Ofenplatten erneut mit Plattenschutzmittel eingestrichen werden.